winmail.dat
24. Januar 2009
Heute habe ich eine Mail von meinem Dozenten bekommen. In dieser sollte sich eigentlich eine Excel-Tabelle als Anhang befinden,was jedoch nicht der Fall war.
Statt dessen war eine Datei namens “winmail.dat” im Anhang…
Nach einiger Sucharbeit stellte sich heraus, dass diese Datei von Microsofts Outlook erstellt wurde. Denn Outlook (Express) versendet seine Anhänge im RichTextFormat (RTF). Hat man nun einen anderen E-Mail Client, so bekommt man nicht den Anhang zu sehen sondern die “winmail.dat”.
Mit der winmail.dat kann man nicht sehr viel anfangen. Man muss sie umkonvertieren oder die E-Mail mit Outlook empfangen. Da zweiteres wohl schlecht unter anderen Betriebsystemen möglich ist (auch schon allein wegen der Legalität) bleibt nur die erste übrig.
Für den Mac gibt es dafür ein Programm, welches sich TNEF’s Enough nennt, für Linux TNEF. Unter Windows ist Fentun dafür zuständig (auch als Linux-Version verfügbar). Als Alternative gibt es eine Systemunabhängige Web-Variante, MS-TNEF.
Diesen Umweg kann man sich ersparen, indem der Versender der Mail die Einstellungen in Outlook ändert oder ein anderes Programm verwendet, was wohl umweltfreundlicher wäre.
Der Nutzer muss lediglich das E-Mail Format auf ”nur Text” oder “HTML” stellen und die Anhänge werden in Zukunft normal versendet. (Ohne Outlook wäre es immer noch umweltfreundlicher… Thunderbird?)
Sonntag 25. Januar 2009 um 3:30 am
Danke für die Recherche, coole Links.
Sonntag 25. Januar 2009 um 12:24 pm
Ich habe auch vorgestern so ne Mail bekommen.
Das habe ich geantwortet:
willst du mich testen?
was soll ich denn damit?
Die Datei ist ein Transport Neutral Encapsulation Format
Eine proprietäre Windof Scheiße.
Bitte nochmal und ganz normal als zip, oder so.
Hast du das mit outlook gemacht??
Hast du noch ein richtiges Mailprogramm?
Sonntag 25. Januar 2009 um 6:43 pm
Bei KDE gibt es dafür ktnef: .
Torsten
Sonntag 25. Januar 2009 um 6:44 pm
http://packages.debian.org/etch/ktnef